Samstag, 25. März 2006
Müde
Gerade komme ich von einem Konzert mit Klaus Ignatzek zurück.

Schon die Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort war ein Erlebnis;-)

Das Konzert war ein würdiger Abschluss der (Arbeits-)Woche. Leider waren die Sitze (Kinosessel) so bequem und die zweite "Halbzeit" des Konzerts mit so sanfter Musik, dass mir fast die Augen zugefallen sind. Gute Nacht!

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Reisefieber
Bin gerade am Packen für den Flug nach Lissabon. Morgen gehts los! Ich freue mich darauf, endlich mal einen Aufzug ("Santa Justa") als Nahverkehrsmittel nutzen zu können, um von einem Stadtteil in einen anderen zu gelangen. Das ist einzigartig in der Welt, oder? Außer, man betrachtet einen Wolkenkratzer als "Stadtteil".

Hier war jemand fleißig und hat mir mit seinen Bildern eine Menge Arbeit abgenommen ;-)

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Neidisch?
Gerade ist mir wieder das Titelblatt einer Boulevardzeitung in's Auge gesprungen. "Bankchef legt Gehalt offen". Einen solchen Lottogewinn würde wohl kaum jemand ausschlagen, aber als Jahresgehalt macht sich dieses Sümmchen von knapp 12 Millionen Euro gar nicht mal so schlecht auf dem Girokonto. Diese Schlagzeile hat mich auf folgende Rechnung gebracht:

Von den 11,9 Mio bleiben nach Steuern (und ein paar Sozialabgaben, die hier kaum ins Gewicht fallen, da sie nur für die ersten 70000 Euro erhoben werden) jährlich 6 Mio Euro netto. Das macht 500000 Euro im Monat.

Ein "durchschnittlicher" Angestellter (ledig, ohne Kind) in München dürfte so etwa 50000 Euro/Jahr verdienen. Abzüglich Steuern (ca. 25%) und Sozialabgaben (ca. 20%) bleiben ihm etwa 2300 Euro monatlich.

Für seine günstige 2-Zimmer-Wohnung zahlt der Angestellte in München etwa 500 Euro Nettomiete, also etwa 20% seines Netto-Einkommens.

Wenn Herr A. monatlich prozentual ebensoviel für eine Wohnung ("kalt") ausgeben möchte, müsste er etwa 100000 Euro zahlen. Bankchef A. kann sich mit dieser Summe alle 2 Monate drei Wohnungen des "normalen" Angestellten kaufen...

Herr A. hat 2005 18% mehr erhalten als 2004. Umgerechnet sind das für 2005 sechs "Angestelltenwohnungen" mehr!

PS: Oben "gelinkter" Artikel erwähnt auch, dass einige Angestellte dieser Bank ein deutlich höheres Einkommen beziehen als der Vorstandsvorsitzende.

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